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Traditionsgemeinschaft ehemaliger Angehöriger der Wasserschutzpolizei Hamburg

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Klub Woterkant e.V. –

Ein Rückblick

Inhaltsverzeichnis

Frühzeit
Veränderungen nach 1893
Gründung des Vereins Hafenpolizeibeamte
Forderungen 1910
Niedergang des Vereins
Gründung Klub Woterkant
Erneuter Niedergang des Vereins
Wiedergründung von Klub Woterkant 1946
Wärungsreform
Ausweitung des Klublebens
Polizeibeamtengewerkschaft weigert sich Ruhestandsbeamte aufzunehmen
Neue Richtlinien für das Klubleben
1976 Betreuungsbeamter der Behörde wird abgeschafft
50 Jahres Feier 1996 1997 wird Klub Woterkant e.V. ein gemeinnütziger Verein
Offizielle Hafenbesichtigungsfahrten wurden eingestellt
Wieder Hafenbesichtigungsfahrten für Klub Woterkant e.V.
100-Jahresfeier 2001
Unterstützende Mitglieder können dem Klub beitreten
Klubereignisse
Traditionsveranstaltungen
Mitgliederversammlungen
Veränderungen im Vorstand
Chronikfortschreibung 2006 bis 2015
Das Jahr 2016
Das Jahr 2017
Das Jahr 2018


Frühzeit

Klub Woterkant e.V, die kameradschaftliche Vereinigung der Ruhestandsbeamten und -Angestellten der Hafenbehörden, vorwiegend jedoch der Wasserschutzpolizei Hamburg, hat bereits zwei Vorgänger gehabt, von denen der älteste, der Verein der Hafenpolizeibeamten Hamburg von besonderer Bedeutung war.
Man muss die Geschichte der alten Hafenpolizei und die damals herrschenden Verhältnisse bei dieser Behördenabteilung kennen, um zu verstehen,  warum der vorstehend genannte Verein ins Leben gerufen wurde und welche Gefahren die Mitgliedschaft und ganz besonders die Vereinsleitung mit sich brachte. Der Dienst bei der alten Hafenpolizei - sie hat ihre offizielle Bezeichnung ja seit der Gründung am 11. April 1799 mehrmals gewechselt - war jederzeit als ein sehr schwerer Dienst zu bewerten. Es gab keine Sonntags-,  Feiertags- oder Nachtdienstbewertung. Urlaub war ein Fremdwort! Der Willkür und den Launen der Vorgesetzten waren die Beamten schutzlos ausgeliefert. Die Wasserstreifen wurden mit Ruderjollen durchgeführt; in der Regel dauerten sie 2 bis 3 Stunden. Weder Tag, Nacht, Witterung oder Gezeitenströmung durften die Durchführung der Streife beeinträchtigen. Während der Jollenstreife trugen die Beamten ärmellose Westen und in älterer Zeit eine Art Lackhut. Die Beamten waren damit starken gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt, da auch die Möglichkeit gering war, nass gewordenen Kleidung an der Wache zu trocknen. Krankmeldungen sollten aber möglichst vermieden werden. Dafür sorgte die „Instruction für die Oberhafen-Patrouille vom 11.4.1799, Ziff. 3, Abs. 3": „Sollte einer der zu dieser Patrouille Bestellten, wegen erweislicher Krankheit, außer welchen Fall kein Ausbleiben stattfinden soll, seinen Dienst auf kurze Zeit nicht selbst verrichten können, so muss er für seine Kosten eine der beiden vacierenden Personen dieser Patrouille an seine Stelle schicken". Auch das „Reglement und Instruction für die Hafenrunde vom 10. Junius 1822 sagt in § 11: „auch müssen bey zufälligen Krankheitsfällen, die Gesunden den Dienst der Kranken mit übernehmen". Nur bei Altersschwäche oder gänzlicher Dienstunfähigkeit fiel diese Verpflichtung fort. Ein ähnliches Reglement gab es am 1.10.1869. Hier wurde im § 24, Abs 3 ausgeführt: „Nur ärztlich attestierte Krankheit entschuldigt das Fehlen vom Dienst". Bis nach 1920 war es selbstverständlich, dass durch lfd. Hausbesuche, oft mehrmals am Tag, die Hausanwesenheit kontrolliert wurde. Auch die noch uns bekannten Streifenkontrollen wurden schon damals durchgeführt. Der Kommandeur verrichtete diesen Revisionsdienst in Zivil, um mehr Erfolg für Überraschungen zu haben. Noch bis zum Jahre 1919 musste der damalige Beamte bei Rückkehr von einem Streifengang eine Erfolgsmeldung vorlegen. Damit wurde nicht die Statistik gefüttert, sondern der ewig hungrige Geldbeutel der Vorgesetzten. Das geringe Einkommen der Beamten sollte mit den „Sportelgeldern" erhöht werden. Vom eingenommenen Strafgeld erhielt der Ober-Polizeivogt von jedem Arrestanten 5 Schilling, desgleichen der Capitän und die Commandeure. Der ausführende Officiant erhielt 1 Schilling. Konnten die Beamten trotz schärfster Fahndung keine strafbare Handlung und keinen Übeltäter dingfest machen, bedeutete dies eine große Gefahr, es gab entweder Prügel oder Arrest oder die Gunst der geldgierigen Vorgesetzten ging verloren. Der Ton an den Wachen war ein sehr roher und die Mannschaften wurden mehr als Leibeigene behandelt. Nachdem schon früher die Einnahmen aus den „Sportelgeldern" verboten wurden, wurde im Jahr 1894 auch die Betreuung der Schutenwachstationen den Ewerführerbaasen übertragen. Jetzt konnten nur noch Bergungsgelder zur Verteilung kommen.

Veränderungen nach 1893

Im Jahre 1893 wurde Kapitän Möller, als Nachfolger von Kapitän Fockes, Chef der Hafenpolizei. Gewaltige Umwälzungen hatte der Hafen inzwischen erlebt. Die Beamten wurden schon besser besoldet, hatten Ende 1888/89 auch eine vollständige Uniform erhalten, die bis dahin nur den Vorgesetzten vorbehalten blieb. Es ist Kapitän Möllers unbestreitbarer Verdienst, dass er mit aller Energie den Plan verfolgte und schließlich auch durchsetzte, dass als Hafen-Polizei-Beamte nur noch Berufsnautiker und Schiffsingenieure eingestellt werden durften. In der Folgezeit führte dies zu Unfrieden im Korps, der von der Abteilungsleitung absichtlich mit der Maßnahme verstärkt wurde, dass die alten Beamten mit der mangelhaften Schulbildung zu Vorgesetzten befördert wurden.

Gründung des Vereins der Hafenpolizeibeamten zu Hamburg

Als die Beamten erkannten, dass ihre vielfachen Bitten um eine Verbesserung der herrschenden dienstlichen Verhältnisse nicht beachtet und berücksichtigt wurden - eine Gewerkschaft gab es noch nicht - fassten einige besonders aktiv eingestellte Kameraden den Entschluss, eine Vereinigung zu gründen. Mit der Masse hinter sich war vielleicht mehr Erfolg zu erzielen. Dieser Gedanke war leichter gefasst als durchzuführen, denn zunächst musste dieser Plan den übrigen Kameraden durch eine umfangreiche Flüsterpropaganda eindringlich näher gebracht werden. Als diese Sammlungsbewegung schließlich den gewünschten Erfolg zeigte, wurde in langwierigen Verhandlungen mit der vorgesetzten Dienststelle um die behördliche Genehmigung gerungen. Der zähe Wille der Antragsteller überwand schließlich die entgegen getürmten Schwierigkeiten. Als Krönung ihres fortschrittlichen Einsatzgeistes erteilte der 2. Polizeiherr, Senator Dr. Schröder, die Genehmigung zur Gründung des geplanten Vereins. Die Kameraden Heins (1.Vors.), Tychsen (2.Vors.), Tietjens (1. Schriftf.), Köhler (2. Schriftf.), Borgstede (1. Kass.), Hagenah (2. Kass.), Olbers (1. Beisitzer) und Hesse (2. Beisitzer), und mehrere weitere Kameraden gründeten, am 15. Juli 1901, den Verein der Hafenpolizeibeamten zu Hamburg. Der Verein konnte in der Folgezeit, vor allem auf sozialem Gebiet gute Erfolge und Leistungen erbringen. Eine Kommission, bestehend aus 14 Mitgliedern, erarbeitete eine neue Satzung und damit eine Reformierung des Vereins. Diese Satzung trat am 15 Juli 1905 in Kraft.

Forderungen 1910

Um das Jahr 1910/11 löste die Wahl des Hafenpolizisten Heinrich Hamerich ⇒PDF⇐ in den Vereinsvorstand eine neue Aktion aus: Kamerad Hamerich kämpfte um Ruderschutzhäuser für die Dienstfahrzeuge. Alle Fahrzeuge der Hafenschifffahrt, ob privat oder von anderen Behörden, waren bereits mit Ruderschutzhäusern versehen! Hamerich musste in der Folgezeit unendliche Schikanen der Vorgesetzten hinnehmen. Sein Mut und eiserner Wille führte schließlich, um die Jahreswende 1913/14, zu einem kleinen Erfolg. Die Haschipo-Beamten erhielten von der Polizeibehörde den Bescheid, dass die Behörde gegen den Aufbau von Ruderschutzhäusern auf den Dienstfahrzeugen nichts einzuwenden habe, falls die Beamten gewillt sind, den Bau aus eigenen Mitteln zu finanzieren und die Bauten dann vorschriftsmäßig und formgerecht durchzuführen. Dieser Bescheid war eine bittere Pille, aber im Interesse ihrer Gesundheit zögerten die Beamten nicht. An jeder Wache sammelten die Vertrauensleute des Vereins die erforderliche Summe für ihr Fahrzeug zusammen und in kurzer Zeit hatte jedes Fahrzeug einen soliden Ruderschutz. Das nächste neu erbaute Fahrzeug wurde dann schon mit Ruderschutz in Dienst gestellt. Mit diesem Erfolg neigte sich das „Zeitalter der Christenverfolgung" wie die damaligen Haschipo-Beamten diese Drang- und Kampfperiode um den Fortschritt verbittert bezeichneten, seinem Ende zu. Der nach dem Ersten Weltkrieg ständig ansteigende Schriftverkehr, wobei oft zahlreiche Durchschläge gemacht werden mussten, erreichte seinen Höhepunkt, als der zivile Luftschutz aufgebaut wurde. Die im Hauptbüro vorhandene Schreibmaschine  konnte dem Ansturm nicht mehr Herr werden. Auf Vorschlag eines Revierführers sammelten die Beamten unter sich Geld zum Ankauf einer gebrauchten Schreibmaschine. Die Behörde genehmigte den Kauf. Etwa zwei Jahre später wurde aus dem oben erwähnten Bergungsfond den Beamten, vom Hauptbüro, die Summen zurück gezahlt , die sie für die Beschaffung von Schreibmaschinen für ihre Wachen aus ihrer Tasche ausgelegt hatten.

Niedergang des Vereins

Der im Spätsommer 1914 ausbrechende Erste Weltkrieg brachte der Haschipo zahlreiche Sonderaufgaben. Daraus ergab sich eine notgedrungener maßen abnehmende Versammlungstätigkeit des Vereins. Die immer mehr zunehmende Inflation würgte schließlich auch den Verein der Hafenpolizeibeamten zu Hamburg ab. Im April 1923 wurden zum letzten Male die Mitgliedsbeiträge erhoben. Der letzte Vorstandswechsel und die Revolution hatten das Ende eingeleitet, die Inflation besiegelte nur den Untergang des Vereins. Der Verein der Hafenpolizeibeamten zu Hamburg war ein Verein aktiver Beamter - also ein Vorläufer der Gewerkschaft. Die inzwischen entstandenen Gewerkschaften trugen mit zum Untergang des Vereins bei, da viele ehemalige Mitglieder jetzt in den Gewerkschaften ihre Vertretung suchten und fanden.

Gründung Klub Woterkant

Im Juli 1933 oder 1934 fanden sich die Ruhestandsbeamten Stenzel, Olbers und Kroll zusammen und gründeten den „Klub Woterkant".  Es traten dem Klub etwa 20 bis 25 pensionierte Kameraden bei. Die monatlichen Zusammenkünfte dieser Vereinigung wurden im Restaurant Patzenhofer am Glockengießerwall abgehalten. Hier wurde die frühere jahrzehntelange kameradschaftliche Verbundenheit weiterhin gepflegt und den verstorbenen Mitgliedern eine letzte Ehrung erwiesen.

Erneuter Niedergang des Vereins

Dann kam der Zweite Weltkrieg. Die immer grauenhafter werdenden Auswirkungen unterbanden schließlich die Zusammenkünfte. Im Chaos der Katastrophentage Juli - August 1943 wurde nicht nur das Versammlungslokal und das Symbol dieser Kameradschaft vernichtet, sondern die Gemeinschaft wurde durch Ausbombung ihrer Wohnungen in alle Winde verstreut und verlor damit jeden Zusammenhalt. So wurde auch diese Kameradschaftsvereinigung ein Opfer des Krieges! Zwei Kameradschaftsvereinigungen waren die Opfer der Auswirkungen von Kriegen geworden.

Wiedergründung von Klub Woterkant 1946

Aber der alte Kameradschaftsgeist und das seemännische Gefühl der Zusammengehörigkeit waren im Strudel des Zusammenbruchs der alten Ordnung und der früheren Verhältnisse nicht untergegangen. Schon im Jahre 1946, als in Hamburg noch alles drunter und drüber ging, erkundigte sich der im Ruhestand lebende Kamerad Charly Gravert ob die Zivilbehörden und die britische Militärregierung etwas gegen die Gründung eines Klubs einzuwenden hätten. Es wurden keine Bedenken erhoben, solange sich die Mitglieder nicht politisch betätigen wollen. Gravert beschaffte sich danach sofort die Anschriften der in Hamburg wohnenden Pensionäre der Wasserschutzpolizei und bat diese per Postkarte zu einem Kameradschaftstreffen. Dieses erste Treffen von Ruhestandsbeamten der Wasserschutzpolizei fand am 17. Mai 1946, um 16:00 Uhr, im Lokal von Löwe, in Eimsbüttel, Bismarckstrasse / Ecke Göbenstrasse statt. Es nahmen 13 Kameraden teil. Graverts Protokoll über diese Versammlung lautete wörtlich: „Gemütliches Beisammensein und Gedankenaustausch über Fragen und Angelegenheiten der pensionierten Kameraden. Ferner Teilnahme an der Beerdigung verstorbener Kameraden, verbunden mit einer Kranzspende (wenn möglich). Es wurde beschlossen noch mehr Kameraden für diesen Klub zu interessieren. Es ist beabsichtigt, jeden ersten Freitag im Monat eine Zusammenkunft abzuhalten. (Bis auf weiteres.) Vorläufiger Beginn ist auf 16:00 Uhr festgesetzt. Die Zusammenkunft verlief in voller Harmonie und gegen 18:00 Uhr wurde sich empfohlen". gez. Gravert, 17.5.46 Dieser 17. Mai 1946 ist mithin als Wiedergründungstag vom Klub Woterkant zu werten. Trotz der trostlosen Verkehrs- und Wegeverhältnisse war dieses erste Jahr, mit seinen Hungererscheinungen, ein voller Erfolg. Bis zum Jahresende 1946 hatten 44 Kameraden an den Klubveranstaltungen teilgenommen. An den monatlichen Treffs beteiligten sich 13 bis 25 Kameraden. Es gehörte damals eine große Begeisterung zur Sache, um nicht nur die schwierigen Verkehrs- und Straßenverhältnisse zu überwinden. Bei Regen, eisigem Wind und Schneetreiben musste draußen gewartet werden, denn der Wirt öffnete nicht vor 16:00 Uhr.
Auch die Folgezeit türmte noch viele Schwierigkeiten für die Zusammenkünfte auf. Bei der Versammlung am 3.1.1947 waren nur 11 Kameraden gekommen. Als Beitrag für die Beheizung kassierte der Wirt sogleich pro Person 1,00 RM, obgleich das Lokal nicht geheizt und für die Erlangung von Brennstoffen auch nicht die geringste Aussicht bestand. Es wurde beschlossen, die Zusammenkünfte während der Wintermonate Januar bis März ausfallen zu lassen, weil nur wenige Kameraden zu erwarten sind. Diese Regelung hatte den Zweck, die anwesenden Kameraden vor schweren Erkältungskrankheiten zu bewahren, denn bei den letzten Monatsversammlungen 1946 mussten die Kameraden ihre Mäntel anbehalten und einige hatten sich zum Schutz sogar Wolldecken mitgebracht.

Währungsreform

Vermerk über die Versammlung am 2. Juli 1948: „Das Hitlerreich hat Konkurs gemacht". Der letzte Kassenbestand von RM 113,00 ist hinfällig geworden. Für Kranzspenden von den Mitgliedern DM 23,00 kassiert. In der Dezember-Veranstaltung des gleichen Jahres wurde beschlossen, das bisherige Lokal aufzugeben und die folgenden Zusammenkünfte im Lokal Damer, Ecke Göben- und Treskow-Strasse, Keller, abzuhalten. Auch im Winter sollten die Zusammenkünfte nicht mehr ausfallen.

Ausweitung des Klublebens

Ab 1949 wurde das Klubleben ausgeweitet. Erstmalig wurde unter der Beteiligung von 31 Kameraden ein Ausflug nach Wohldorf unternommen. Es nahmen keine Damen teil. Am 5. und 14. Juli 1949 veranstaltete das Kommando Wasserschutzpolizeiamt Hamburg für seine Ruhestandsbeamten und Angestellten erstmalig eine Fahrt durch den Hafen. Sie bereitete den Teilnehmern viel Freude. Am 5. August wurde das Lokal Patzenhofer, Dammtorstrasse, zum Versammlungsort. Am 10. Juli 1950 fand erstmalig ein Ausflug mit Angehörigen nach Cranz statt. Am 8. und 11. August veranstaltete das Wasserschutzpolizeiamt Hamburg wiederum Hafenbesichtigungsfahrten mit Dienstbarkassen. Am 20. Oktober fand erstmalig ein Labskausessen im Lokal von Schütt, Rambachstrasse statt. Die Ausfahrten, die vom Wasserschutzpolizeiamt veranstalteten Hafenrundfahrten sowie das gemeinsame Essen wurden auch für die Folgejahre zu festen Bestandteilen des Klublebens. Ab 1951 zahlte jeder Kamerad DM 0,50 für Kranzspenden usw. Ab 1.1.1952 wurde dieser Betrag auf DM 0,25 monatlich gesenkt. Von nun an wurden auch die Kameraden interessierende Fachvorträge gehalten. Der Ltd. Polizeidirektor Ottenstreuer ließ es sich nicht nehmen, in der Folgezeit an den Hafenrundfahrten teilzunehmen. Im Jahr 1953 beteiligten sich im Durchschnitt 48 Kameraden an den monatlichen Versammlungen! Im Jahre 1955 wird der Kamerad Rauh zum 1. Vorsitzenden gewählt. Auch der inzwischen DM 3,00 betragenden Jahresbeitrag wurde auf DM 6,00 (zahlbar in zwei Raten) erhöht.

Polizeibeamtengewerkschaft weigert sich Ruhestandsbeamte aufzunehmen

Die von 67 Teilnehmern besuchte Januar-Versammlung 1956 war mit einer sehr regen Aussprache verbunden, wobei besonders die Mitteilung, dass die Polizeibeamten-Gewerkschaft sich weigert Ruhestandsbeamte als Mitglieder aufzunehmen, Befremden und Ärger auslöste. Auch sollte geklärt werden, warum die aktiven Beamten von der sozialen Hilfskasse, bei gewissen Angelegenheiten zukommenden Aufmerksamkeiten nicht auch den Pensionären zustehen, zumal sie den gleichen Beitrag leisteten. 1956 setzt die Behörde einen Betreuungsoffizier ein. Am 2.3.1956 stellte sich Kommissar Künzel als neu eingesetzter Betreuungsoffizier vor.

Neue Richtlinien für das Klubleben

Am 1. Juni 1958 gab der Klub sich Richtlinien für die Maßnahmen oder das Verhalten; a. bei Eintritt einer schweren Erkrankung (Krankenhausaufenthalt) oder eines Unglücksfalles; b. im Zusammenhang mit dem Sterbefall. Diese Richtlinien enthalten Hinweise, was in den genannten Fällen zu veranlassen ist, damit der Pensionär oder seinen Angehörigen keine geldlichen Verluste entstehen und etwaige geldlich Ansprüche eingefordert werden können. Die Jahresberichte von 1958 bis 1961 weisen eine durchschnittliche Teilnehmerzahl von 50 Kameraden an den monatlichen Veranstaltungen aus. Auch die Ausflüge, die Hafenrundfahrten und das gemeinsame Essen waren weiterhin Selbstverständlichkeiten. Im Januar 1962 löste Willi Kerl (Vater von Günter Kerl) den Kameraden Rauh als Vorsitzender ab. Der Klubvorstand setzte sich jetzt aus den Herren Willi Kerl, Theodor Matthiesen und Theodor Tiemann zusammen. Fürsorge-Offizier der WS war jetzt der Kommissar Kurt Schubert. Der Jahresbeitrag wird 1963 auf DM 8.00 erhöht. Bereits 1965 erfolgte eine Steigerung auf DM 10.00. 1970 wurde Kamerad Carstensen von Kommissar Masuhr als Fürsorge-Oberbeamter abgelöst. Am 1. Juli 1971 wurde Hans Allers zum 1. Vorsitzenden gekürt.

1976 Betreuungsbeamter der Behörde wird abgeschafft

Seit der Umorganisation im Jahre 1976 gibt es keine Fürsorge der Behörde für die Pensionäre mehr. Bis 1978 hat Frau Blunck (wer kennt sie nicht?) sich noch, aus freien Stücken, um unseren Klub gekümmert.  Im Januar 1979 verstarb Frau Blunck. Im November 1981 wird Rudi Senk zum 1. Vorsitzenden gewählt. 1988 gab er das Amt wegen Krankheit ab und Günter Kerl wurde ab 14. April 1988 sein Nachfolger. Der Vorstand besteht jetzt aus den Herren Günter Kerl, 1. Vors., Walter Binek, 2. Vors. Und Friedrich Klemens, Kassierer. Am 8. Juni 1995 wurde auf Vorschlag von Walter Binek der Kamerad Harald Vittinghoff zum 2. Vorsitzenden gewählt. Ab 1996 wird der Jahresbeitrag auf DM 20,00 erhöht.

50 Jahresfeier 1996

Am 10. Mai 1996 feiert Klub Woterkant sein 50-jähriges Bestehen seit Wiedergründung nach dem Zweiten Weltkrieg. Eine durchgeführte Tombola erbrachte einen Reingewinn von DM 2000,00. Dieses Geld wurde dem Weißen Ring gespendet. Am 10. Oktober 1996 gibt Fiete Klemens auf eigenen Wunsch das Amt des Kassierers ab und Hermann Lube wird in dieses Amt gewählt. Aus den Klubinformationen wird eine regelmäßig erscheinende Klubzeitung. Im Dezember 1996 erscheint die erste neu strukturierte Klubzeitung unter dem Namen „Klub Woterkant". Sie löst damit die alten unregelmäßig erschienenen „Klubinformationen" ab. „Klub Woterkant" erscheint von nun an mit vier Ausgaben im Jahr und ist durch viele Berichte unserer Mitglieder und anderer Beiträge zu einer richtigen kleinen Zeitung geworden. Die Kosten werden durch Werbeeinnahmen ausgeglichen. Redakteur: Harald Vittinghoff Am 15. Mai 1997 wird Dieter Drewes als Beisitzer für Soziales in den Vorstand gewählt. Der Vorstand besteht jetzt aus den Herren Güter Kerl, 1. Vors., Harald Vittinghoff, 2. Vors.,  Hermann Lube, Schatzmeister und Dieter Drewes, Beisitzer für Soziales. Als Revisoren werden Jürgen Glashoff und Hermann Kümmerling gewählt. Festzeitschrift in der VDP

1997 wird KluWoterkant e.V. ein gemeinnütziger Verein

Der von Harald Vittinghoff vorgelegte Satzungsentwurf wird einstimmig beschlossen. Damit wird die ordentliche Eintragung in das Vereinsregister  und die Gemeinnützigkeit beantragt. Ab Juni 1997 ist Klub Woterkant ein eingetragener Verein und führt jetzt den Namen „Klub Woterkant e.V." Außerdem wurde die beantragte Gemeinnützigkeit zuerkannt. Auszug aus der Satzung: Die Mitglieder von Klub Woterkant e.V. haben sich unabhängig von Rang und Funktion während ihrer aktiven Dienst-/Arbeitszeit zusammengeschlossen, um altenfürsorgerisch tätig zu sein. Der Satzungszweck wird durch aktive Altersfürsorge verwirklicht wie - bei schweren Erkrankungen, Unfällen oder Sterbefällen dem Pensionär oder seinen Angehörigen zur Seite zu stehen und Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen, - die Beratung - auch durch externe Fachkräfte - bei Änderungen im Versorgungsrecht, - die gegenseitige Hilfe bei Problemen des Alltags. 1998 fand die letzte „Butterfahrt" des Klubs statt. Mit ihr endete eine schon fast zur Tradition gewordene Klubveranstaltung. Ab 1999 erweiterte Klub Woterkant seine Exkursionen mit dem Besuch des VW-Werkes in Hannover.

Offizielle Hafenbesichtigungsfahrten wurden eingestellt

Leider finden, in einer immer unpersönlicher werdenden Umwelt, seit  Jahren auch keine Hafenbesichtigungsfahrten mit Dienstbarkassen mehr statt. Damit war die letzte über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausgehende Fürsorge der Behörde für seine Pensionäre gefallen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Pensionäre im Klub Woterkant e.V. wird dadurch aber nicht beeinflusst. Die Lebenszeit ist endlich - Klub Woterkant e.V. wird weiterbestehen.

Wieder Hafenbesichtigungsfahrten für Klub Woterkant e.V.

Nach vielen Gesprächen und zähen Verhandlungen ist es 1996 dem 2. Vorsitzenden Harald Vittinghoff gelungen, der alten Tradition der Hafenbesichtigung mit Dienstbarkassen wieder Leben einzuhauchen. Alle Mitglieder von Klub Woterkant e.V. haben fast ein ganzes Arbeitsleben für unsere Stadt im Hafen ihren Dienst verrichtet und sind natürlich an der Fortentwicklung des Hafens sehr interessiert. Am 8. April 1999 fand wieder ein Wachwechsel im Klubvorstand statt. Da Günter Kerl den Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen abgeben wollte, wurde Harald Vittinghoff zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Als 2. Vorsitzender wurde Paul Mecklenburg gewählt. Günter Kerl wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Damit besteht der Vorstand von Klub Woterkant e.V. jetzt aus: Harald Vittinghoff, 1. Vors., Paul Mecklenburg, 2. Vors., Hermann Lube, Schatzmeister und Dieter Drewes, Beisitzer für Soziales. Mitte des Jahres 2000 schloss das Hotel „Stadt Altona" und wir mussten uns eine neue Bleibe suchen. Da eine zu zahlende Saalmiete unsere Finanzen ruinieren würde, fanden wir das Restaurant „Wappenhof & Dubrovnik", in der Borgfelder Str. 16. Hier können wir unsere monatlichen Treffs wieder gegen Verzehr abhalten. Klub Woterkant e.V. besteht jetzt aus 125 Mitgliedern. Die monatlichen Treffen, die seit dem 13. Juli 2000 im Lokal „Wappenhof & Dubrovnik", Borgfelder Strasse 16, 20537 Hamburg stattfinden, werden sehr gut besucht. Ca. 50 bis 65 Teilnehmer sind ständig anwesend. Die Mitgliederbetreuung steht an erster Stelle, aber auch die Ausfahrten und Besichtigung erfreuen sich großer Beliebtheit. Hermann Lube und Dieter Drewes wurden 2001 als Schatzmeister und Beisitzer für Soziales wieder gewählt.

100 Jahresfeier 2001

Am 30. November 2001 feiern wir mit über 100 Teilnehmern unser 100-jähriges Bestehen seit Gründung unseres ersten Vorgängervereins. 2002 wurden Hermann Kümmerling und Jürgen Glashoff wieder zu Revisoren gewählt. Seit dem Jahr 2002 geht Klub Woterkant im März nach Hoopte um hier zünftig Stint  zu essen. Diese Veranstaltung wird von nun an jährlich durchgeführt. Auf der Mitgliederversammlung im Jahre 2003 wurden der 1. Vorsitzende Harald Vittinghoff und der 2. Vorsitzende Paul Mecklenburg wieder gewählt.

Unterstützende Mitglieder können dem Klub beitreten

Im Jahre 2003 haben wir eine Satzungsänderung durchgeführt. Von nun an gibt es „unterstützende Mitglieder". Hiermit sollen insbesondere die Witwen unserer verstorbenen Kameraden eingeladen werden auch weiterhin an den Aktivitäten, wie Besichtigungen und Ausfahrten teilzunehmen.

Klubereignisse

Ostern 2003 war während eines Hafenkonzertes des NDR die Wasserschutzpolizei Thema. Auch Klub Woterkant e.V. war eingeladen. Neben vielen Interviews wurde auch unser 1. Vorsitzender Harald Vittinghoff von Herrn Spiekermann interviewt. Zum Abschluß wurde dann unser Klub Woterkant-Lied mit musikalischer Begleitung gesungen. Es gab viel Beifall der Zuhörer.

Traditionsveranstaltungen

Mittlerweile sind einige Veranstaltungen zur Tradition geworden. Der März eines jeden Jahres ist jetzt einem lukullischen Highlight, dem Stintessen vorbehalten. Im Mai eines jeden Jahres findet unser Blankeneser Spaziergang statt und im November/Dezember laden wir zu einem sehr gut besuchten Adventskaffee ein. Hier nehmen meist um die 90 Personen teil.

Klubreisen

2003 machen wir unsere erste Mehrtagesreise nach Dresden. Diese Reise fand eine sehr gute Resonanz bei den Mitgliedern. Im Jahre 2004 folgte eine Reise in den Hunsrück. Hier gab es schöne Landschaften zu erleben und guten Wein zu trinken. Wieder ein voller Erfolg. Im September 2006 fuhr Klub Woterkant ins Emsland nach Papenburg. Stichworte hierzu: Meyerwerft und Transrapidfahrt. Das 14 Tage später passierte schreckliche Unglück auf der Teststrecke ging allen Teilnehmern sehr nahe.

Mitgliederversammlungen

Hermann Lube wurde auf der Mitgliederversammlung 2005 als Schatzmeister in seinem Amt bestätigt. Auf der Mitgliederversammlung im März 2006 mussten wir einen neuen Beisitzer für Soziales in unseren Vorstand wählen. Dieter Drewes hatte sich vorgenommen ab dem 70. Lebensjahr seine Kräfte der Familie zu widmen und kandidierte nicht wieder. Als Nachfolger wurde Klaus-Peter Leiste zum Beisitzer für Soziales gewählt. Dieter Drewes wurde von Harald Vittinghoff mit einer launigen Laudatio und einem Blumenstrauß mit einem weinenden Auge aus dem Amt, welches Dieter mit großer Fachkompetenz und großem persönlichen Einsatz ausgeführt hat, verabschiedet. Als Revisoren wurden Hermann Kümmerling und Jürgen Glashoff wiedergewählt. Als dritter Revisor wurde Reginhard Rodegerdts gewählt. Unsere seit langem durchgeführten Tagesexkursionen werden sehr gut besucht.

Veränderungen im Vorstand

Auf der Mitgliederversammlung am 8. März 2007 veränderte sich der Vorstand durch die Wahl des 1. und 2. Vorsitzenden. Von den z.Zt. 159 Mitgliedern waren 71 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Zum 1. Vorsitzenden wurde Harald Vittinghoff einstimmig im Amt bestätigt. Der 2. Vorsitzende Paul Mecklenburg kandidierte aus persönlichen Gründen nicht wieder. Wir entließen ihn schweren Herzens aus seinem, mit viel Einsatz und guten Erfolgen durchgeführtem Amt. Paul Mecklenburg wurde mit einer Laudatio des 1. Vorsitzenden, einer Ehrenurkunde und einem Blumenstrauß verabschiedet. Der Vorstand hatte der Mitgliederversammlung unsere Kameradin Monika Malke zur Wahl als 2. Vorsitzende vorgeschlagen. Eine absolute Neuerung in unserem, früher reinem Männerklub hatte sich mit der fast einstimmigen Wahl ( bei vier Enthaltungen ) von Monika Malke als 2. Vorsitzende jetzt auch im Vorstand durchgesetzt. Damit besteht der Vorstand nun aus Harald Vittinghoff, 1. Vorsitzender; Monika Malke, 2. Vorsitzende; Hermann Lube, Schatzmeister und Klaus-Peter Leiste, Beisitzer für Soziales.


2006

Im September waren wir in Papenburg. Hier standen neben anderen Sehenswürdigkeiten die Meyerwerft und eine Transrapidfahrt in Lathen auf dem Programm. Ca. 14 Tage nach unserer Transrapidfahrt, die sehr beeindruckend war, passierte das schreckliche Transrapidunglück. Unseren Reiseteilnehmern läuft wohl jetzt noch ein Schauer den Rücken herunter, wenn wir diese Fahrt noch einmal Revue passieren lassen.

2007

Im Jahre 2007 erkundeten wir Dresden und Umgebung. Auch eine Opernaufführung in der Semperoper stand auf dem Programm.

2008

Die Reise 2008 war Potsdam gewidmet. Hier sind besonders das Schloss Sanssouci und die Filmstudios in Babelsberg zu erwähnen.

2009

Im Jahre 2009 bereisten wir das Münsterland mit Zielort Münster. Hier waren besonders auch die Wasserschlösser in der Umgebung sehr interessant. Alle Tagesexkursionen und Mehrtagesreisen können in der entsprechenden Klubzeitung nachgelesen werden.

2010

Ab Jahr 2010 wurden u.a. folgende Unternehmungen durchgeführt: Januar: Besuch des Ohnsorgtheaters Februar: Flughafenbesichtigung März: Jahreshauptversammlung mit Wahlen; Klaus-Peter Leiste sowie die Revisoren Jürgen Glashoff und Hermann Kümmerling wurden wiedergewählt. März: Unser traditionelles Stintessen bei Grube in Hoopte Mai: Matjesessen beim „Kleinen Heinrich“ in Glückstadt Mai: Spaziergang durch die Hafencity mit Führung
Vom 11. bis 15. September 2010 reisten wir auf die Insel Föhr.

2011

Ab 01. Januar 2011 hatten wir folgende Ziele: 20. Januar: Bunkermuseum Hamburg> Im Februar und März besuchten wir wegen starker Nachfrage an drei Terminen das Bundnikowsky-Lager in Allermöhe. 17. März Stintessen bei Grube in Hoopte. Am 21. April stand das Zollmuseum auf dem Programm. Am 19. Mai machten wir einen Tagesausflug nach Gifhorn und besuchten hier das Mühlenmuseum. 3. Juni: Klub Woterkant e.V. feiert auf der „Rickmer Rickmers“ seinen 110-jährigen Geburtstag. Klub Woterkant e.V. ist auch in seinen 1. Vorsitzenden beständig:

1946 bis 1955 war Charly Gravert im Amt (9 Jahre).
1955 bis 1962 war Kamerad Rau im Amt (7 Jahre).
1962 bis 1971 war Willi Kerl im Amt (9 Jahre).
1971 bis 1981 war Hans Allers im Amt (10 Jahre).
1981 bis 1988 war Rudi Senk im Amt (7 Jahre).
1988 bis 1999 war Günter Kerl im Amt (11 Jahre).
1999 bis heute ist Harald Vittinghoff im Amt (19 Jahre).

Am 3. Juni 2011 feierte Klub-Woterkant e.V. ein ganz besonderes Fest. Unser Klub hat nun inkl. der Vorgänger satte 110 Jahre auf dem Buckel! Wir hatten die „Rickmer Rickmers“ gechartert. Das Schiff hatte über die Toppen geflaggt und war bei dem herrlichen Wetter ein toller Anblick. Unter den Gästen waren auch der Innensenator Michael Neumann, Polizeipräsident Werner Jantosch, der Chef der Hamburger Wasserschutzpolizei Frank-Martin Heise und sein Vorgänger, das WS-Urgestein Bernd Spöntjes. Der Stiftungsvorsitzende der „Rickmer Rickmers“, Herr Stratenschulte brachte in beredten Worten den Teilnehmern die „Rickmer Rickmers“ nahe. Der Finkwarder Danzkring bereicherte unser Fest mit Musik und Tanz in original Finkenwerder Trachten. In der durchgeführten Tombola gab es tolle Preise zu gewinnen. Den Reinerlös aus der Tombola stifteten wir der Seemannsmission „Duckdalben“.
Am 11. Oktober übergaben der Vorstand € 787,00 an die Seemannsdiakonin Anke Wibel. Die Spende fließt direkt in die Arbeit für die betreuten Seeleute aller Nationen. Der Abend klang aus mit Old-Time-Jazz vom Feinsten, dargebracht von Abbi Hübner und seinen Low Down Wizards. Zu dieser Feierlichkeit hatten wir auch eine Festzeitschrift erstellt. Am 20. Oktober statteten wir dem Seegerichtshof in Nienstedten einen sehr interessanten Besuch ab. Am 15. Dezember stand der Weihnachtsmarkt in Wismar auf unserem Programm.

2012

Am 08. März 2012 fand wieder ein Wachwechsel im Vorstand statt. Unser Kamerad Hermann Lube gab sein Amt als Schatzmeister aus persönlichen Gründen ab. Neu in dieses Amt gewählt wurde Unser Kamerad Holger Schühmann. Auch bei den Revisoren gab es einen Wechsel. Kamerad Reginhard Rodegerdts gab sein Amt auf und sein Nachfolger wurde Ernst-Wilhelm Dunst. Am 19. April 2012 begründeten wir auf Teilnehmerbeschluss eine neue Traditionsveranstaltung. Von nun an fahren wir jährlich nach Glückstadt um dort köstlichen Matjes zu verspeisen. Am 14. Juni 2012 war Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch zu Gast auf unserem Klubtreffen. Auch die „Kieztour“ mit Führung, am 30. August 2012, stieß bei allen Teilnehmern auf Zustimmung. Im November und Dezember hatten wir auf unseren Treffen Pflegeberaterinnen zu Gast. Wir wurden gut informiert und sind jetzt bestens orientiert im Dschungel der Pflege.

2013

Seit dem 14. März 2013 haben wir eine neue Bleibe für unsere Klubtreffen und Feiern. Das Lokal „Wappenhof & Dubrovnik“ an der Borgfelder Strasse musste seine Pforten schließen und so waren wir gezwungen ein neues Domizil zu finden.
Das Traditionshaus Lackemann, am Litzowstieg 8 in Wandsbek, erfüllt unsere Vorstellungen für ein Klublokal. Wir begannen gleich mit einer Hauptversammlung. Zwei neue Revisoren wurden hinzu gewählt. Revisoren sind jetzt: Ernst-Wilhelm Dunst, Reinhold Knüppel und Jens Claussen.
Auch unser traditionelles Adventessen fand wieder mit honorigen Gästen im schön hergerichteten Saal im Traditionshaus Lackemann statt.

2014

Am 20. und 21. Februar besuchten wir das Ballettzentrum Hamburg von John Neumeier und ließen uns von der harten Arbeit, der körperlichen Fitness, der geistigen Einstellung, dem Teamgeist und dem Individualismus der Tänzer beeindrucken. Auf unserer Mitgliederversammlung am 13. März 2014 gab es einen Wechsel im Klubvorstand und wir hatten einen honorigen Gast. Der Leiter der Wasserschutzpolizei Frank-Martin Heise erläuterte uns die Veränderungen bei der WS. Aus persönlichen Gründen kandidierte Klaus-Peter Leiste nicht wieder für den Beisitzer für Soziales. Unser Kamerad Gert Walter wurde in diese Funktion gewählt. Der Vorstand besteht jetzt aus: Harald Vittinghoff, 1. Vorsitzender, Monika Malke, 2. Vorsitzende, Holger Schühmann, Schatzmeister, Gert Walter, Beisitzer für Soziales. Wir freuen uns, dass wir jetzt auch den pensionierten ehemaligen Leiter der Wasserschutzpolizei, Herrn Bernd Spöntjes, in unseren Reihen aufnehmen konnten. Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder auf das Herzlichste und freuen uns auf viele gemeinsame Treffen und Unternehmungen mit euch! Am 10. September 2014 gab es im Klub ein besonderes Ereignis: Unsere Moni (2. Vorsitzende) heiratete in Jork unseren Kameraden Georg Kurlbaum. Natürlich waren wir mit einer kleinen Abordnung am Ort des Geschehens um unserer Moni und ihrem Schorsch alles erdenklich Gute zu wünschen. Am 11. Dezember 2014 hatten wir wieder hohen Besuch auf unserem Klubtreffen. Der seit dem 1. Mai 2014 im Amt befindliche Polizeipräsident Ralf Martin Meyer war unser Gast. Er berichtete uns über seine Pläne für die Polizei. Auch die sportliche Betätigung kommt jetzt schon fast traditionell zu ihrem Recht. Fast in jedem Jahr bosseln wir im Alten Land und haben viel Spaß dabei. Mittlerweile zur Tradition geworden sind auch unsere kulinarischen Ausflüge. Seit vielen Jahren lassen wir uns im März an der Oberelbe in Hoopte den frischen Stint schmecken. Seit einigen Jahren ist jetzt ein weiterer kulinarischer Höhepunkt dazu gekommen. Im Mai fahren wir nach Glückstadt und genießen dort ein hervorragendes Matjesbufett. Nach vielen Jahren der Internetabstinenz haben wir jetzt wieder einen Kameraden mit umfänglichen PC-Kenntnissen. Unsere Website www.klub-woterkant.de funktioniert wieder vorbildlich.

2015

Auf Einladung der WS-Schulleitung führten wir am 11. Mai unser Klubtreffen in den Räumen der WS-Schule durch. Zum Thema „Die Wasserschutzpolizei des Dritten Reiches im auswärtigen Einsatz“ referierte ausführlich und anschaulich ein ehemaliger Kollege aus Nordrhein-Westfalen. Viele unserer regelmäßigen Klubtreffen sind auch in diesem Jahr wieder durch namhafte Referenten bereichert worden. Besonders hervorzuheben war das Thema Internetkriminalität und die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024. Im August ließen wir uns auf unserem Klubtreffen von einem Vertreter vom Landeskriminalamt über Internetkriminalität und deren Bekämpfungsmöglichkeiten berichten. Unseren Innensenator Michael Neumann hatten wir im Oktober auf einem Klubtreffen zu Gast. Sein Thema war der Flüchtlingsansturm der letzten Monate und die Möglichkeiten der Bewältigung der Unterbringungsprobleme. Im Dezember war der neue Polizeipräsident Ralf-Martin Meyer zu Gast auf unserem Klubtreffen. Sein Thema war die Polizei der kommenden Jahre. Ein weiteres kulinarisches Ereignis haben wir am 24. September 2015 erkoren. Wir haben die Dithmarscher Kohltage besucht, gut gegessen und in Friedrichstadt eine Grachtenfahrt unternommen. Zur Tradition gehört mittlerweile auch schon seit vielen Jahren unser Adventsessen in unserem Klublokal dem Traditionshaus Lackemann. Hier begrüßen wir auch immer hochrangige Ehrengäste. Außerdem erhalten alle langjährigen Klubkameraden eine Ehrenurkunde. Diese Urkunden werden im Namen des Innen- und Sportsenators, des Polizeipräsidenten und unseres Klubs übergeben.

2016

Auf unserem normalen Januartreffen unseres Klubs informierten wir uns über das Thema „Salafismus“. Wir hatten einen Spezialisten zu dem Thema, den PHK Mirways Noor eingeladen.
Jeder weiß dass es sie gibt – die Heilsarmee in Hamburg. Wir schauten hinter die Kulissen. Seit 1922 befindet sich der Hauptsitz in der Talstraße auf St. Pauli.
Im Februar hatten wir unseren Innensenator Michael Neumann zu unserem Klubtreffen eingeladen. Die in Hamburg geplanten Olympischen- und Paraolympischen Spiele war sein Thema.
Bald danach gab es einen Wechsel an der höchsten Spitze. Andy Grote übernahm das Amt des Innensenators. Am 15. April machte der Klubvorstand seinen Antrittsbesuch bei Senator Andy Grote.
Auch bei der WS gab es Veränderungen an der höchsten Spitze: Der Leitende Polizeidirektor Karsten Witt wird Chef der Wasserschutzpolizei. Im Mai konnte der Klubvorstand Herrn Witt unseren Klub Woterkant e.V. vorstellen.
Im Sommer schloss unser Trefflokal, das Traditionshaus Lackemann, seine Pforten. Der 1. Vorsitzende von Klub Woter-kant e.V. hatte sich rechtzeitig nach einer neuen Bleibe umgeschaut. Seit dem 11. August 2016 finden unsere monatlichen Klubtreffen im Restaurant „Fischerhaus“, St. Pauli Fischmarkt 14, 20359 Hamburg statt. Auch unsere Adventsfeiern können wir dort, in einer schönen Atmosphäre durchführen. Wenn wir aus den Fenstern schauen, blicken wir über unseren Hafen.
Unsere kulinarischen Ausflüge und andere angebotene Exkursionen finden weiterhin guten Anklang.
Am 8. Dezember hatten wir wieder einen Prominenten Referenten eingeladen. Der innenpolitische Sprecher und parlamentarische Geschäftsführer Herrn Dennis Gladiator referierte zum Thema OSZE-Gipfel und die innere Sicherheit.


2018

Eine hervorzuhebende Exkursion, der Besuch beim NDR 90,3, soll besonders erwähnt werden. Die Teilnehmer waren von dem gesehenen und gehörten Informationen begeistert.

Aufgrund von Vorgaben des Finanzamtes und der neuen Europäischen Datenschutzverordnung mussten auch wir unsere Satzung ändern und ergänzen.

Der gesellschaftliche Höhepunkt eines ereignisreichen Jahres war wieder einmal die Adventsfeier am 23. November im Fischerhaus. Schon gegen 12.00 Uhr trafen die ersten Gäste erwartungsvoll ein. Unter ihnen altbekannte Kameraden, die den weiten Weg nicht gescheut haben, wie Dieter Diesing aus Syke, Karl-Heinz Köpke von der schönen Insel Föhr, und sogar aus Spanien ist Peter Greiling angereist. Zu den etwa 75 Klubkollegen und deren Damen gesellten sich geladene Gäste aus Behörde und Wasserschutzpolizei. Voran der Staatsrat Krösser, Polizeipräsident Ralf Martin Meyer und Jörg König. In schicken Uniformen glänzten der Leiter der Wasserschutzpolizei Karsten Witt, Jürgen Blank von der WS-Schule und Ralf Militzer von der Pressestelle.

Grußworte des Staatsrates Bernd Krösser auf der Adventsfeier am 23. Nov. 2018
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
ich freue mich, heute bei Ihnen auf der MS „Klub Woterkant“ als Gast und nicht etwa als blinder Passagier anlässlich Ihrer Adventsfeier an Bord sein zu dürfen. Dafür danke ich Ihnen sehr!
Ich begrüße ganz herzlich den - wenn man so will – Kapitän des Schiffes, Herrn Harald Vittinghoff, seine Mannschaft und sicherlich eine Anzahl von Gästen als Passagiere.
Bevor ich mich auf den Weg zum heutigen Liegeplatz begeben habe, überlegte ich, als welche Art Schiff die MS „Klub Woterkant“ klassifiziert werden könnte: Als modernes Großcontainerschiff, bei dem es nur um Schnelligkeit, 15.000 und mehr Containerstellplätzen geht und die Besatzung auf ein Minimum reduziert worden ist, so dass die für ein gesundes Miteinander an Bord erforderlichen sozialen Kontakte nicht gepflegt werden können? Ich denke, dass trifft für die „Klub Woterkant“ gerade nicht zu!
Auf diesem Schiff heuert man als ehemalige Mitarbeiterin oder Mitarbeiter der Wasserschutzpolizei Hamburg gerade deshalb an, um gemeinsam und gegenseitig alles zu tun, um auch im Ruhestand weiter in vielen Bereichen tätig zu sein und altenfürsorgerisch füreinander da zu sein.
Aufgrund der an Bord der MS „Klub Woterkant“ gemeldeten rund 160 Mitglieder bin ich auch schnell auf den Gedanken gekommen, das Schiff als Passagierschiff, gar als Kreuzfahrschiff zu klassifizieren. Dafür sprechen neben der Zahl der an Bord befindlichen Personen die Aktivitäten, die auf diesem Schiff regelmäßig durchgeführt werden. Jeden zweiten Donnerstag im Monat finden Klubtreffen statt. Hier im Bordcasino im Fischerhaus wird zum einen die Geselligkeit gepflegt. Zum anderen werden jedoch – wie auf einem Kreuzfahrer regelmäßige Informationsveranstaltungen durchgeführt. Dazu lädt die MS „Klub Woterkant“ Referenten aus der Polizeiführung, aus der Politik oder aus dem sozialen Bereich ein.
Und noch etwas spricht für ein Kreuzfahrtschiff - die obligatorischen Landausflüge! Monatlich, entweder innerhalb Hamburgs, aber auch ins norddeutsche Umland und darüber hinaus. Es werden Werksbesichtigungen arrangiert, man erkundet mit historischen Schiffen den Hamburger Hafen. Jetzt im Dezember wird’s adventlich. Ausflugsziel ist der Weihnachtsmarkt im Harzer Wernigerode.
Eindeutig gegen die Vermutung, die MS „Klub Woterkant“ sei ein Kreuzfahrschiff, spricht allerdings, dass es hier an Bord keine unterschiedlichen Klassen gibt. Die Besatzung bzw. die Fahrgäste haben sich nämlich ohne Ansehen von ehemaligem Rang und Namen zusammengeschlossen.
Nach meiner Auffassung entspricht dieses Schiff am ehesten einem Traditionsschiff. Und damit meine ich nicht die folkloristischen Aspekte. Die „Klub Woterkant“ hat eine Mannschaft, die in erster Linie aus im Ruhestand befindlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hamburger Wasserschutzpolizei besteht. Zum weitaus größten Teil setzt sich diese Crew sogar noch aus ehemaligen Seeleuten zusammen.
Polizisten und Seeleute sind in ihrer Arbeit auf einen verlässlichen Partner oder eine starke Gemeinschaft angewiesen. Einzelkämpfer sind für beide Aufgaben fehl am Platz. Dieses „Aufeinanderverlassenkönnen“, diese notwendige Kollegialität fällt mit dem Eintritt in den Ruhestand weg. Zwangsläufig. Es gilt -wenn man so will - neue Verbündete zu finden. An Bord der MS „Klub Woterkant“ findet der Einzelne alte Verbündete. In doppelter Hinsicht. Ehemalige Wasserschutzpolizisten und ehemalige Seeleute. Alle zusammen teilen viele gemeinsame Erfahrungen und Erinnerungen. Diese sind – bildlich gesprochen – verlässliche Anker in die Vergangenheit. Die MS „Klub Woterkant“ hat einen solchen Anker mit vielleicht 10 Schäkeln zu Wasser gelassen und gibt dadurch Sicherheit für die Gegenwart und Zukunft eines jeden hier an Bord Befindlichen. Die Suche nach einer verbindlichen Zugehörigkeit und einer starken Gemeinschaft findet auf diesem Traditionsschiff ihr Ziel.
Meine Überlegungen zur Schiffsklasse „Traditionsschiff“ finden ihre Bestätigung im Schiffs- bzw. Vereinsregister. Mit Datum vom 13. Februar 1997 wurde die bereits schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts bestehende Gemeinschaft „Klub Woterkant“ als eingetragener Verein registriert. Ganz offiziell als „Traditionsverein ehemaliger Angehöriger der Wasserschutzpolizei Hamburg“. Und wie man den Schiffspapieren entnehmen kann, war kein geringerer als der Notar Henning Voscherau damals Pate.
Jedes Schiff – auch wenn es noch so eine hochwertige Klasse besitzt – ist nur so gut wie sein Kapitän. Seit 1999 steht Harald Vittinghoff auf der Brücke der MS „Klub Woterkant“. In dieser Zeit hat das Schiff seine Bestimmungshäfen mit Bravour angelaufen. Grundberührungen, Klasseverlust oder Probleme nach Schiffskontrollen durch die Hamburger Wasserschutzpolizei sind mir nicht bekannt.
Das wundert auch nicht. Harald Vittinghoff hat nach dem Krieg auf einer Hamburger Werft und später auf „Großer Fahrt“ immer für einen reibungslosen Betrieb der Schiffsmaschinen gesorgt. Nachdem er dann bei der WSP Hamburg angeheuert hatte und über die Jahre eine Reihe von Aufgaben erfüllte, hat er vermutlich durch seine langjährige Tätigkeit bzw. Fahrzeit in der „Ärztlichen Praxis Hafen“ die Grundvoraussetzungen für sein Kapitänspatent auf der MS „Klub Woterkant“ erlangt. Von seinen Kollegen liebevoll „Oberschwester Harald“ genannt, wurde er nun mit den kleinen und großen gesundheitlichen Problemen seiner Kollegen konfrontiert und entwickelte wahrscheinlich spätestens hier sein großes soziales Engagement.
Noch vor seinem Antritt als Kapitän wurde 1996 auf seine Anregung hin die regelmäßig erscheinende Bord- nein Klubzeitung gegründet. Er sorgte dafür, dass die Klubtreffen stets informativ und interessant verliefen, die bereits oben erwähnten Landausflüge sowie Klubreisen stattfanden, das Fischerhaus als fester Liegeplatz der MS „Klub Woterkant“ zur Verfügung stand und Kontakte zum jeweiligen Senator, Staatsrat und auch zum Ersten Bürgermeister gehalten wurden. Es ist offensichtlich: Der Kapitän lebt für sein Schiff und geht darin auf!
Harald Vittinghoff hat nun angekündigt, mit nunmehr 81 Jahren die Brücke dieses Hamburger Traditionsschiffes zu verlassen. Diese Entscheidung ist zu akzeptieren. Sie wiegt jedoch umso schwerer, weil er sich gemeinsam mit seinen Offizieren so engagiert um die fürsorglichen und sozialen Angelegenheiten der Besatzung des MS „Klub Woterkant“ gekümmert hat und „seine“ Leute nie im Regen stehen ließ.
Sie, lieber Herr Vittinghoff, werden das Amt des Vorsitzenden des Klub Woterkant zwar erst im nächsten Jahr niederlegen, aber bereits heute möchte ich mich bei Ihnen im Namen der für die Wasserschutzpolizei Hamburg und seiner Pensionäre zuständigen Behörde für Inneres und Sport aus ganzem Herzen bedanken! Ich wünsche Ihnen persönlich und natürlich dem MS „Klub Woterkant“ allzeit eine gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!

Nach der Begrüßung der Gäste verkündete der 1. Vorsitzenden Harald Vittinghoff seinen Rücktritt aus Altersgründen von der Leitung des viel gelobten Klub Woterkant.
Eine tiefgreifende Entscheidung, die alle Anwesenden mit großem Bedauern vernahmen, hat er doch seit 20 Jahren, als 1. Vorsitzender, unseren Klub Woterkant e.V. geleitet. Im März 2019 muss ein neuer 1. Vorsitzender gewählt werden.

Vom 6. bis 7. Dezember reisten wir nach Wernigerode. Hier stand die Brockenbahn und der Weihnachtsmarkt auf dem Programm.

Von einer Tradition trennen wir uns: das Stintessen im März eines jeden Jahres ersetzen wir ab 2019 durch ein Spargelessen.
© 2014 Klub-Woterkant